Literatur um 7

„Wir möchten Sie alle herzlich begrüßen zu „Literatur um 7" und freuen uns, dass „Literatur um 7" so gut angenommen wurde" - mit diesen Worten begrüßte Inge Sinopoli das Publikum,
welches sich am 25. November 2011 zu der ausverkauften Veranstaltung im Schreibwarengeschäft in Wöllstein versammelt hatte. Dort fand die Lesung des Autors Gerd Merz statt, der unter dem Pseudonym „Christopher Stahl" seine Rheinhessenkrimis veröffentlicht.

Die Lesung wurde mit einer Kurzgeschichte eingeleitet. Danach folgten Literaturauszüge der vier vorherigen Kriminalgeschichten, „Tödliche Veranlagung", „Schwarzes Geld für schwarze Schafe", „Mörderische Bilanz" und „Mordsverlust". Es gab zu jedem Krimi auch immer eine Erklärung rund um den Protagonisten Darius Schäfer, der in den Krimis als „Hobbydetektiv" fungiert, im normalen Leben aber als Steuerberater arbeitet. Am Ende des ersten Vorlesungsteils galt es für das Publikum, ein kleines Quiz über die erste Kurzgeschichte zu beantworten. Dabei gab es für die ersten drei schnellsten und richtigen Antworten ein Präsent zu gewinnen: ein handsigniertes Buch des Autors. 

Nach der Pause, in der für das leibliche Wohl der Besucher bestens gesorgt wurde, drehte sich alles um den fünften Krimi des Stein-Bockenheimer Autors. Gerd Merz las die Auszüge sehr authentisch vor, indem er mit gekonnten Betonungen die Gefühle der Protagonisten und die Stimmung der einzelnen Situationen wiedergab.

Alle Zuhörer waren begeistert von der Idee einer Lesung in Wöllstein und von den Krimis des Autors. Dabei schätzten sie vor allem, dass die Bücher reale Ortsbezüge besitzen und man sich Orte, Landstraßen, etc. auch bildlich vorstellen kann.

Merz

Copyright: Foto Klaus Castor

Gerd Merz, welcher zudem seit über 20 Jahren Fachbücher für Steuerberater unter seinem richtigen Namen schreibt, ist unter dem Pseudonym „Christopher Stahl" seit 2002 als Schriftsteller für die Kriminalgeschichten rund um den Steuerberater Darius Schäfer tätig.

Die Veranstalter erklärten, dass sie mit der ersten Lesung von „Literatur um 7" einen kulturellen Beitrag für Wöllstein leisten wollten. Sie berichteten, dass die Nachfrage zu diesem Abend extrem groß gewesen war und die Eintrittskarten innerhalb weniger Tage ausverkauft waren. Deshalb wollen sie „Literatur um 7" auch in Zukunft in loser Reihenfolge weiterführen.

Durch die große Begeisterung des Publikums für „Literatur um 7" war es nur verständlich, dass dem Referenten am Ende der Lesung mit einem langen Applaus gedankt wurde und Gerd Merz noch einmal eine kleine Zugabelesung gab.

Text: Carmen Missal