Spätsommerfest mit Herz und Hand: „Die Anpacker“ luden zum Jahrmarktsessen

Wenn der Spätsommer noch einmal alles gibt, was er hat, und die Wöllsteiner Gemeindehalle am Jahrmarktssonntag, 6. September  bereits kurz nach elf gut gefüllt ist, dann stimmt einfach alles.

Zum traditionellen Jahrmarktsessen lud die Ehrenamtsgruppe „Die Anpacker“ ein und die Gemeinde kam. Jung und alt, Stammgäste und Neugierige, alle fanden an schön gedeckten Tischen Platz für einen Vormittag, der so richtig nach Jahrmarkt duftete.

Auf den Tisch kam, was schmeckt: Marktgulasch vom SooNah-Rind in Rotweinsauce, dazu Risoleekartoffeln, selbstgemachte Marktbratwurst vom SooNah-Schwein in Majoran-Sauce und hausgemachter Kartoffelsalat. Für die Vegetarier gab es eine bunte Nudelpfanne mit frischem Gemüse und Pilzen in Kräuter-Sahnesauce, verfeinert mit etwas Limette und Parmesan. Da war nichts aus der Tiefkühltruhe und nichts von der Stange. Alles frisch zubereitet, alles hausgemacht. Genau so, wie man es an einem solchen Sonntag erwartet und an diesem Tag eben auch bekommt. Für die Speisen und einen reibungslosen Ablauf in der Küche sorgten Meisterkoch Lothar Manz und seine Helfer, Johannes Brüchert, Michael Kohn, Philipp Rudi. Ohne diese Hände am Herd und an den Töpfen hätte es weder Gulasch noch Bratwurst gegeben, die man sich schmecken ließ.

Das alles rund lief, war auch jenen zu verdanken, die im Hintergrund tolles leisteten.

Das Serviceteam eilte durch den Saal, als gäbe es nichts Wichtigeres. Volle Tabletts raus, leere Teller rein, ein Lächeln obendrein. Beim Thekendienst lief alles Hand in Hand: Annahme, Ausschank, Abrechnung, jeder Griff saß, jeder Bereich griff nahtlos in den nächsten. Ohne die fleißigen Hände der Mädels der Geschirrreinigung um Magda Zahn-Voll wäre der reibungslose Ablauf schlicht nicht möglich gewesen. Die aktiven Hände an der Bon-Kasse, die zügig und mit Übersicht dafür sorgten, dass es an der Kasse keinen Stau gab.

Wenn alles so reibungslos läuft, merkt man den Gästen die Entspannung an und die saßen tatsächlich entspannt da. Stimmengewirr von Tischgesprächen, Gelächter an den Nachbartischen und, ganz wichtig, Kinderlachen. Die Kleinen spielten unbeschwert auf der Bühne, als gehörte die Halle ihnen. Genau das macht so einen Vormittag aus. Nicht nur die Speisen, sondern dieses Miteinander, der zum Treffpunkt für Jung und Alt werden kann.

Ein Satz wanderte von Tisch zu Tisch wie ein offenes Geflüster, das gar nicht verborgen bleiben sollte: „Sehr gut organisiert und alles sehr lecker und wohlschmeckend.“ Mehr kann eine Ehrenamtsgruppe sich wohl kaum wünschen.

Genau diese Mischung macht das Jahrmarktsessen aus. Ehrenamt, das schmeckbar wird, und eine Gemeinde, die gemeinsam am Tisch sitzt, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt.

Fazit: Volle Tische, volle Halle, volle Mägen, zufriedene Gesichter. Wer da nicht hinkam, hat etwas verpasst, aber das nächste Jahr kommt bestimmt. Und die Anpacker packen dann wieder an.


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