Kinder sollten mehr spielen als viele es heutzutage tun. Denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist – dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später ein Leben lang schöpfen kann. Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme Welt zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird. (Astrid Lindgren)
Organisation
Tagesablauf
| 7:15 – 9:00 Uhr | Ankommen der Kinder |
| 7:15 – 9:30 Uhr | freies Frühstück |
| bis 11:30 Uhr | Zeit zum Spielen und für Angebote, Projekte, Ausflüge, Sing- und Erzählkreise |
| 11:30 – 12:00 Uhr | Abholzeit für die Kinder, die nicht zum Mittagessen bleiben |
| 11:30 – 13:30 Uhr | Mittagessen & Zeit zum Spielen |
| 14:30 Uhr | Snack |
| bis 16:45 Uhr | Zeit zum Spielen |
Konzeptioneller Hintergrund
Wir arbeiten mit der konzeptionellen Ausrichtung der offenen Werkstattarbeit, die bildlich als Gebäude aufgebaut ist. Das Fundament bildet die Orientierung am Wohlbefinden des Kindes. Darauf stehen unsere drei pädagogischen Hauptsäulen, die ästhetische Bildung, die offene Arbeit und die Werkstätten. Im Dach, das alles miteinander verbindet, befinden sich die Partizipation und Inklusion. Die pädagogischen Grundgedanken der Werkstattarbeit vereinen zudem aktuelle Erkenntnisse aus der Kindheits- und Hirnforschung.
Die ästhetische Bildung bedeutet einerseits Sinn für Harmonie und Schönheit, andererseits die Schulung der Wahrnehmung, die die Grundlage des kindlichen Denkens und Ausgangspunkt jeglicher Bildung ist. Im pädagogischen Alltag bedeutet es, die Welt mit allen Sinnen wahrzunehmen und sich in vielfältigen Formen auszudrücken. Dabei findet das Kind seine eigene ganz individuelle Sprache.
Die Einzigartigkeit des Kindes wird in der offenen Arbeit in den Mittelpunkt gestellt. Dies setzt die Haltung voraus, dass unterschiedliche Kinder Unterschiedliches brauchen und Kindern mit Achtung, Respekt, Feinfühligkeit und Achtsamkeit begegnet wird.
Unsere Werkstätten sind eingerichtete Räume, in denen sich alle Bildungsbereiche wiederfinden und eine Auseinandersetzung mit Dingen aller Art stattfindet. Sie regen zur Selbstständigkeit an und bieten spannende Themen, mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und Materialqualitäten.
Der pädagogische Alltag soll vom Kind hergedacht werden und sich an dessen Wohlbefinden orientieren, was Beobachtung und ins Gespräch kommen mit den Kindern voraussetzt.
Raumkonzept
ERDGESCHOSS (basale & elementare Bildungsprozesse)
Bau- und Konstruktionswerkstatt
Die Konstruktionswerkstatt bietet Platz zum Bauen und Konstruieren mit unterschiedlichen Materialien.
Rollenspielraum & Musikzimmer
Der Rollenspielraum ermöglicht Kindern, in verschiedenen Themenwelten einzutauchen. Im angeschlossenen Musikzimmer befinden sich unterschiedlichste Instrumente und Klangkörper.
Kreativwerkstatt
In der Kreativwerkstatt gibt es jede Menge zu entdecken und auszuprobieren. Hier können die Kinder verschiedene Techniken und Materialien kennenlernen.
Eingewöhnungszimmer
Hier findet die Eingewöhnung nach dem Tübinger, Berliner oder Münchner Modell statt.
Bewegen & Schlafen
Multifunktionsraum in dem u.a. die Musikschule stattfindet.
Kinderrestaurant
Hier findet ein freies Frühstück von 7:15 – 9:30 Uhr statt, einmal wöchentlich ist Müsli-Tag.
Mittagessen gibt es zwischen 11:30 – ca. 13:30 Uhr in Mensaform.
Mehrzweckraum
Bewegungsbaustelle der Großen
OBERGESCHOSS (differenzierte Bildungsprozesse)
zusätzlich zur Bau- & Kreativwerkstatt sowie einem Rollenspielraum befinden sich im Obergeschoss:
Buchstaben- & Zahlenwerkstatt
Der Raum lädt ein, die Welt der Buchstaben und Zahlen zu erkunden.
Forscherwerkstatt
Experimentieren und spielerisches Auseinandersetzen in den Bereichen Natur, Technik, Physik & Chemie.
Außengelände
Unser Außengelände wird im Frühjahr 2026 fertiggestellt.












