Hai Woellsteinia gracilis

Dies, weil sich dort eine für Mitteleuropa einmalige Fundstelle für Haifischzähne des Hais Woellsteinia gracilis befindet.

Bei dem Gebiet handelt es sich um eine frühere Sandgrube sowie ein daran südlich angrenzendes Sandvorkommen. Diese Sande und Kiese sind Küstenablagerungen der Tertiär-Zeit (Oligozän, Alzey-Formation, 30 Millionen Jahre alt). In der Sandgrube befinden sich Relikte eines Brandungskliffs, Kiese mit Fossilschillen und Sande mit reicher Fossilführung. Die Sande sind Typuslokalität der Muschel Chlamys (Aequipecten) stapfi und des Hais Woellsteinia gracilis. Zähne dieser Haiart sind in Mitteleuropa einmalig und heute nur noch in Wöllstein zu finden.

Aus diesem Grund wurde das Gebiet von der Denkmalfachbehörde, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Landesarchäologie – Referat Erdgeschichtliche Denkmalpflege – in Mainz als Grabungsschutzgebiet gemäß § 22 DSchG ausgewiesen.

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